Montag, 14. September 2009

Kollaboratives Lernen: 3 Argumente für Vernetzung

Nur 10-30% des Wissens in Unternehmen werden im Rahmen der klassischen, von der Unternehmensführung gesteuerten Weiterbildung angeeignet. Der weitaus größere Anteil ist Resultat von informellen, kollaborativen Lernprozessen. Die Wikipedia-Recherche zwischendurch oder die Skype-Unterhaltung mit dem Kollegen bringen schneller und zielgerichteter den gewünschten Erfolg, als die Teilnahme an langwierigen Schulungen. Die Vernetzung von Informationen erleichtert nicht nur die Zusammenarbeit von virtuellen Teams, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten für Corporate Learning.

 

Warum sich die Vernetzung Ihrer Mitarbeiter lohnt

 

1. Förderung des informellen Lernens durch frei verfügbares Wissen

 

Wo sitzen Wissen und Kompetenz im Unternehmen? Momentan halten sie sich meist bedeckt, beispielsweise in einer eMail, die nicht öffentlich zugänglich ist, im Kopf eines Mitarbeiters, der die Firma u.U. bald verlassen wird oder in einer Datenbank, für die man gerade keine Zugangsdaten zur Hand hat. Resultat dieses unerfreulichen Zustandes ist, dass Kompetenzen mühsam immer und immer wieder neu aufgebaut werden müssen. Learning Management Systeme wie CLIX bieten mit Hilfe von Blogs, Wikis und virtuellen Klassenräumen, zahlreiche Möglichkeiten Firmenwissen systematisch zu sammeln und für alle zugänglich zu dokumentieren. Fördern Sie Kollaboration unter den Mitarbeitern und unterstützen Sie die Vernetzung mit Hilfe von Technologien – dann haben Sie eine reelle Chance, implizites Wissen und Best Practices im Unternehmen zu halten und auszubauen.

 

2. Effizienzsteigerung und Kostensenkung

 

Die Möglichkeit, Wissen schneller austauschen zu können, vermeidet Doppelarbeit und verringert die time2competency erheblich. Auch die Einarbeitung in neue Themen und die ad hoc Lösung von Problemen kann effizienter bewältigt werden. Um Missverständnissen vorzugreifen: Das bedeutet nicht, das gesamte Wissen eines jeden Mitarbeiters in einer Datenbank zu dokumentieren. Vielmehr schaffen Sie die Möglichkeit, dass sich Träger und Nachfrager von Kompetenzen und Wissen besser finden und situativ in Kontakt treten können.

 

3. Förderung von Kreativität und Innovation

 

Ein offenes Kommunikationsklima und der verstärkte Austausch von Mitarbeitern fördert Innovationdynamik und Kreativität. Mitarbeiter, die sich aktiv über Abteilungsgrenzen hinweg vernetzen, werden sich auch kreativ an Prozessen beteiligen, die über das eigene Team hinausgehen. So kann ein kurzer Kommentar in einem Blog der Anfang einer neuen Idee oder Problemlösungsstrategie sein.