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Erste Wahl bei Profs und Profis
Aus der Hochschullandschaft schon nicht mehr wegzudenken, wird LECTURNITY jetzt auch von immer mehr Unternehmern genutzt. Kein Wunder: Mit diesem "hervorragenden Produktionswerkzeug" (O-Ton der digita-Jury) gelingt Ihnen nicht nur das Aufzeichnen von Vorlesungen (Lecture Recording, eLectures) im Handumdrehen. Auch Präsentationen und interaktive Schulungen verwirklichen Sie jetzt so effizient wie noch nie.
Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Fragen zum Thema Video-Aufzeichnung. Noch mehr Infos finden Kunden im KundenServiceCenter.
Inhalt:
Hardware
Frage: Welche Video-Hardware wird unterstützt?
Antwort: Es wird jede Windows Driver Model- (WDM) kompatible Video-Quelle unterstützt.
Frage: Welche Video-Hardware wird empfohlen?
Antwort: Für professionelle Ergebnisse bei der Video-Aufzeichnung wird folgende Hardware empfohlen:
Alternativ ist folgende Kombination ebenfalls erfolgreich getestet worden:
Bitte beachten Sie auch die Hardware-Empfehlungen.
Video aufzeichnen mit Notebooks
Frage: Wie kann ich mit meinem Notebook Video aufzeichnen?
Lösung: Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie mit Hilfe eines Notebooks und LECTURNITY Video aufgezeichnet werden kann:
Beachten Sie bitte auch die Seite über die Hardware-Empfehlungen. Die besten Ergebnisse liefert der Gebrauch einer DV-Kamera oder eines externen Capture-Geräts mit einer analogen Video-Kamera. Für hochwertige Anwendungen wird der Gebrauch von USB-Kameras nicht empfohlen.
Unterstützung verschiedener Kameras
USB-Kameras
Frage: Werden auch USB-Kameras unterstützt?
Antwort: Auch USB-Kameras werden für die Video-Aufzeichnung mit LECTURNITY unterstützt, sofern sie zum WDM (Windows Driver Model) kompatibel sind. Dies ist bei den meisten Kameras der Fall, so auch etwa bei den USB-Kameras der Firma TerraTec. Beachten Sie bitte auch die Hardware-Empfehlungen.
Zu beachten ist jedoch bei den USB-Kameras, dass das Übertragen der Daten von dem USB-Bus zu dem LECTURNITY Assistant bei manchen Kamera-Modellen sehr viel Prozessorleistung in Anspruch nimmt, so dass keine optimalen Resultate erzielt werden können. Dies liegt auch an der Beschränkung der Übertragungsrate für den USB-Bus, die bei etwa 12 mbps (etwas über 1 MB pro Sekunde) liegt. Diese Daten gelten für USB-Kameras nach der USB 1.1-Spezifikation.
DV-Kameras
Frage: Werden auch DV-Geräte unterstützt?
Antwort: Ja, auch DV-Geräte (Digital Video) werden explizit unterstützt. LECTURNITY bietet Funktionen an, so dass DV-Daten direkt mit einem beliebigen Codec kodiert werden können.
Video-Codec
Frage: Was ist eigentlich ein Codec?
Antwort: Ein Codec (encoder-decoder) ist ein Stück Software, das dazu benutzt wird, Videodaten bei der Aufzeichnung zu komprimieren und bei der Wiedergabe wieder zu dekomprimieren. Eine Video-Aufzeichnung in LECTURNITY erfolgt zwar immer im AVI-Format, jedoch werden die Videodaten in dieser AVI-Datei meistens durch einem Codec komprimiert.
Ein Video, das mit einem bestimmten Codec komprimiert bzw. aufgezeichnet wurde, kann nur auf solchen Computern wiedergegeben werden, auf dem dieser Codec ebenfalls installiert ist. Es ist also möglich, dass ein Computer zwar manche Videos im AVI-Format abspielen kann, manche andere aber nicht. Man sieht einer AVI-Datei nicht sofort an, mit welchem Codec sie komprimiert wurde.
Eine Video-Datei kann auch unkomprimiert sein; dann werden die Videodaten direkt in eine AVI-Datei abgespeichert. Solche Videos haben ein sehr hohes Datenvolumen (oft viele MB pro Sekunde).
Geeignete Codecs
Frage: Welche Codecs funktionieren mit LECTURNITY?
Antwort: Man kann mit dem LECTURNITY Assistant Videos mit jedem beliebigen, unter Windows installierten Windows Driver Model-Codec (WDM-Codec, im Gegensatz zu DirectShow-Codecs, die nicht mit LECTURNITY benutzt werden können) aufzeichnen. Dabei muss beachtet werden, dass bei der Wiedergabe der gleiche Codec installiert sein muss. Weiter muss beachtet werden, dass nicht alle Codecs mit allen Eingabeformaten zurecht kommt.
Vorhandene Codecs
Frage: Wie finde ich heraus, welche Codecs auf meinem System installiert sind?
Antwort: Unter Windows müssen Sie dazu die Systemsteuerung öffnen ("Start", "Einstellungen", "Systemsteuerung"). Die Codecs finden Sie dann bei Windows XP unter: "Sounds und Multimedia", "Hardware", "Videocodecs", "Eigenschaften", "Eigenschaften"
Empfehlenswerte Codecs
Frage: Welcher Codec wird von Ihnen empfohlen?
Antwort: Für die Video-Aufzeichnung mit LECTURNITY empfehlen wir den Codec iv50 (Indeo Video v5.10 oder v5.11) zu benutzen. Dieser Codec hat eine gute Kompressionsrate (d.h. ein gutes Verhältnis der Qualität zur Dateigröße), ist stabil und ist vor allem auf den meisten Computern bereits vorinstalliert. Bei Windows XP SP 1 muss der Codec jedoch eventuell nachinstalliert werden.
Tipp: Bei der Benutzung des iv50-Codecs ist die Einstellung des "Quick Compress"-Modus meist sehr wichtig. Ohne diesen ist eine Echtzeit-Komprimierung normalerweise nicht möglich; erst ab Rechner der Klasse über 1.4 GHz ist eine Komprimierung ohne Quick Compress möglich (bei einer Auflösung von 320x240 Pixeln). Um diesen Modus einzustellen, geht man wie folgt vor: In den Projekt-Optionen den Reiter "Codec" suchen und anschließend die Schaltfläche "Konfigurieren" klicken (Abb. 1). Anschließend sicher gehen, dass in dem Codec-Einstellungsdialog das Häkchen "Quick Compress" aktiviert ist (Abb.2).
Nicht zu empfehlende Codecs
Frage: Welche Codecs werden nicht empfohlen?
Antwort: Nicht zu empfehlen sind unter anderem folgende Codecs, da sie für die Echtzeitkomprimierung von Videos nicht leistungsstark genug sind:
Bei der Auflistung handelt es sich um Codecs, die zwar bei jedem Windows installiert wird, aber ausschließlich aus Kompabilitätsgründen zur Verfügung gestellt werden.
Codec "Inteo Video"
Frage: Der Codec "Indeo Video 5" kann nicht ausgewählt werden, obwohl er auf meine System installiert ist. Warum? Allgemein formuliert: Warum lassen sich gewisse Codecs nicht auswählen, obwohl sie in jedem Fall auf dem System installiert sind?
Antwort: Der Codec "Indeo Video 5" (iv50) kann ausschließlich mit RGB-Daten als Eingabedaten arbeiten, und nicht mit anders kodierten Strömen, etwa YUV- oder i420-kodierten Videoströmen. Die meisten Videogeräte können mehrere Formate ausgeben; klicken Sie im Reiter "Video" auf die Schaltfläche "Format" und wählen Sie im Gerätedialog anschließend ein RGB-Eingabeformat (24- oder 15/16-Bit RGB) aus (Abb.3). Die Auswahl des Video-Formates ist geräteabhängig und nicht Teil von LECTURNITY.
Genau so kann es passieren, dass andere Codecs mit anderen Eingabeformaten nicht zurecht kommt. Etwa der bekannte Codec "DivX" kann sowohl RGB-Daten im 24-Bit-Format als auch Daten im i420-Format verarbeiten, aber nicht RGB-Daten im 16-Bit-Format (RGB555 oder RGB 565).
Kompabilität DivX und LECTURNITY
Frage: Kann der Codec "DivX" auch mit LECTURNITY eingesetzt werden?Antwort: Auch mit dem Codec divx können Videos mit LECTURNITY aufgezeichnet werden. Vorausgesetzt ist natürlich wie bei allen Codecs, dass der Computer ausreichend leistungsfähig und möglicherweise der Codec passend eingestellt ist (schnelle Komprimierung). Bitte beachten Sie die Problematik, dass auch auf den Computern, auf denen das Video wiedergegeben werden soll, dieser Codec ebenfalls installiert sein muss. Bei einer Video-Größe von 320x240 Pixel ergibt die Einstellung von DivX auf etwa 250-400 kbps und "1-pass Slowest Compression" gute Resultate, besonders bei relativ statischen Szenerien (etwa Vortragender vor stillem Hintergrund).Beachten Sie bitte, dass die Version 5.0.3 von DivX erhebliche Probleme verursacht. Sollten Sie diese Version von DivX auf Ihrem System installiert haben, so sollten Sie eine Version größer oder gleich 5.0.4 installieren. Beachten Sie weiterhin, dass Videos, die mit älteren Versionen von DivX erstellt wurden zwar zumeist problemlos von einem neueren Codec wiedergegeben werden können, dies aber nicht für die umgekehrte Richtung gilt. Videos, die z.B. mit DivX 5.0.5 aufgezeichnet wurden, können nicht immer problemlos mit dem DivX-Codec niedrigerer Version wiedergegeben werden.
Nachträgliche Änderung eines Codecs
Frage: Ich habe ein Video mit einem Codec aufgezeichnet, der auf den Zielrechnern nicht installiert ist. Dieses Problem kann auch dann auftreten, wenn ein Hardware-Codec (etwa MJPG [Motion JPEG] bei manchen teureren Capture-Karten) für die Aufzeichnung benutzt wurde. Kann ich den Codec nachträglich ändern?
Antwort: Ja. Mit Hilfe des LECTURNITY Editors können Sie die Video-Aufzeichnung umkodieren. Laden Sie das Aufzeichnungsdokument in den LECTURNITY Editor, stellen Sie den gewünschten Codec unter "Export- und Vorschau-Einstellungen" ein, und exportieren Sie anschließend das Projekt in ein neues Aufzeichnungsdokument.Beachten Sie bitte, dass dieser Vorgang recht lang dauern kann, je nach Größe und Länge des Aufzeichnungsdokumentes. Auch mit Hilfe anderer Programme kann man die Video-Aufzeichnung nachträglich umkodieren, etwa mit dem Programm VirtualDub, das frei erhältlich ist. Zunächst muss die Originaldatei umbenannt werden, und anschließend die umkodierte Variante statt dem Original in der Präsentation benutzt werden.Bitte beachten Sie, dass die Version 1.5.2 von VirtualDub nicht zur Umkodierung geeignet ist!
Digital Video (DV)
Der folgende Abschnitt bezieht sich auf Fragen, die aufteten können, wenn Sie ein DV-Gerät für die Aufzeichnung von Video mit LECTURNITY einsetzen wollen.
Hinweise für die Aufzeichnung mit DV-Kameras
Frage: Was muss ich allgemein beachten bei DV-Video-Aufzeichnung?
Antwort: Bei der Aufzeichnung von Video-Dateien mittels einer DV-Kamera entstehen zwischenzeitlich sehr große Datenvolumen. Die Übertragungsrate von DV beträgt 3,6 MB/s. Wenn Sie einen anderen Codec benutzen als den eingebauten DV-Codec, so müssen die DV-Daten zunächst in einen gängigeren Farbraum umgerechnet werden, bevor sie erneut komprimiert werden können. Dies ist eine sehr aufwändige Rechenoperation. Daher sollte Ihr System mindestens folgende Systemvoraussetzungen erfüllen:
Type-1 und Type-2 DV Video
Frage: Welchen Unterschiend gibt es zwischen einer Type-1-DV-AVI-Datei und einer Type-2-DV-AVI-Datei?
Antwort: Speichert man ein DV-Video in einer AVI-Datei, so gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun: Entweder speichert man sämtliche DV-Daten in einem einzigen Strom (Type-1, Medientyp ivas), oder man spaltet sie in Video und Audio auf (Type-2, Medientypen auds und vids). Das Aufspalten ist für viele Programme notwendig, so auch für LECTURNITY. Sie können mit Hilfe eines Zusatzprogrammes DV-Videos vom Type-1-Format in das Type-2-Format konvertieren, etwa mit dem DV Converter der Firma ULead. Danach lassen sich diese DV-Video uneingeschränkt in den LECTURNITY Editor importieren.
Allgemeine Einstellungen für die DV-Aufzeichnung
Frage: Ich möchte ein präsentationsbegleitendes Video mit Hilfe meiner DV-Kamera aufzeichnen und dieses in LECTURNITY einbinden. Wie muss der LECTURNITY Assistant eingestellt werden, damit ich DV-Video aufzeichnen kann?
Antwort: Folgen Sie bitte diesen Schritten, um eine reibungslose DV-Aufzeichnung durchzuführen:
1. Stellen Sie bitte sicher, dass die DV-Kamera eingeschaltet ist (und im System eingebunden ist), bevor Sie den LECTURNITY Assistant starten; sonst kann das Gerät vom LECTURNITY Assistant nicht erkannt werden
2. Aktivieren Sie anschließend die Videoaufzeichnung durch Klicken auf das Häkchen "Video aufzeichnen"
3. Durch Klicken auf die Schaltfläche "Einstellungen" können Sie die Einstellungen des DV-Geräts verändern. Hier ist besonders der "DV-RGB-Konverter" von Interesse: Hiermit können Sie die DV-Daten direkt in ein unkomprimiertes (RGB-)Videoformat umwandeln, so dass ein beliebiger Codec für die Komprimierung benutzt werden kann. Sie können hier vier verschiedene Videogrößen auswählen (siehe Abb. 4).
4. Wichtig: Schalten Sie auch die Aufzeichnung an der DV-Kamera an, bevor Sie die LECTURNITY-Aufzeichnung starten. Andernfalls kann es passieren, dass die DV-Kamera sich während der LECTURNITY-Aufzeichnung ausschaltet (um Strom zu sparen).
Problembehandlung bei Video-Aufzeichnungen mit einer DV-Kamera
Sollten Sie bei der Benutzung einer DV-Kamera mit LECTURNITY Probleme haben, so prüfen Sie bitte die folgenden Punkte:
Verschiedenes zum Thema Video-Aufzeichnung
Englische Dialoge trotz deutschem LECTURNITY
Frage: Beim Drücken auf einen der Schaltflächen "Format", "Quelle" oder "Anzeige" für die Einstellungen eines Video-for-Windows-Video-Gerätes erscheinen englischsprachige Dialoge, obwohl LECTURNITY in einer deutschen Version installiert ist. Warum ist dies der Fall?
Erklärung: Die Dialoge, die für die Einstellungen der Video-Geräte zuständig sind, werden von den Treibern des Video-Gerätes zur Verfügung gestellt. Diese sind nicht direkt Teil von LECTURNITY. Haben Sie die Treiber in einer englischen Version installiert, so sind die Dialoge auch in LECTURNITY auf Englisch.
Lösung: Installieren Sie deutschsprachige Treiber für Ihr Video-Gerät.
Aufzeichnungs-Format für Video
Frage: In welchem Format zeichnet LECTURNITY Videos auf?
Antwort: LECTURNITY zeichnet Videos in dem Standard-Videoformat "AVI" (Audio Video Interleaved) auf.
Sehr große Dateien
Frage: Das mit dem LECTURNITY Assistant aufgezeichnete Video ist (von der Dateigröße her) sehr groß. Kann dies kleiner gemacht werden?
Erklärung: Der verwendete Codec ist nicht geeignet, bzw. produziert sehr große Datenmengen. Möglicherweise wurde die Aufzeichnung auch mit einer nicht geeigneten Codec-Einstellung durchgeführt.
Lösung: Verwenden Sie bereits bei der Aufzeichnung einen geeigneten Codec, etwa "Indeo Video 5" oder "DivX". Haben Sie bereits eine Aufzeichnung mit einem falschen Codec erzeugt, bzw. mit einer fehlerhaften Einstellung, so können Sie das Video nachträglich mit einem anderen Codec kodieren, d.h. umkomprimieren. Sie können dies mit Hilfe des LECTURNITY Editors durchführen, oder etwa mit Hilfe von VirtualDub. Siehe dazu auch den Abschnitt Nachträgliche Änderung des Codecs.